Phu Quoc – ein Geheimtipp, der irgendwie doch kein Geheimtipp mehr ist

Traumstrände, super Essen und das beste Hotel auf ganz Phu Quoc. Klingt nach einem traumhaften Urlaub – war es tatsächlich auch. 15 Euro die Nacht für ein gutes europäisches 4 Sterne Hotel, das hatten wir bisher noch nicht auf unserer Weltreise. Angefangen von der Abholung am Flughafen, über das Tragen der Koffer auf die Zimmer bis hin zum durchweg freundlichem Personal, das einen selbst bei Regen von überall auf dem Roller abgeholt hat. Das Camellia Resort & Spa können wir mit dem privatem Strand jedem Urlauber wärmsten empfehlen. Aber genug vom Hotel geschwärmt. Nach 2 Wochen Ho Chi Minh (ehemals Saigon) freuten wir uns mal wieder auf Sonne und Meer. Nachdem wir 3 Stunden in einer super schönen Lounge am Domestic Terminal in Saigon verbrachten und uns gut die Mägen vollstopften, flogen wir mit „Jetstar“ auf die Insel Phu Quoc. Einige Turbulenzen sorgten fast dafür, dass die guten Lounge-Snacks umsonst verzehrt wurden. Doch zum Glück ging alles gut. Angekommen im Hotel fühlten wir uns sofort pudelwohl. Oftmals brauchen wir eins, zwei Tage bis wir uns an die neue Umgebung und Unterkunft gewöhnen. Aber Phu Quoc sollte einfach der place to be in Vietnam für uns werden. Dementsprechend verschoben wir unsere Reise nach Kambodscha sogar um einige Tage nach hinten. Nicht nur das Hotel, sondern auch der Besuch von verschiedenen Stränden und einem Freizeitpark sowie viele Stunden am eigenen Privatstrand machten Phu Quoc zu einem wahren Urlaubserlebnis. Rundum unser Hotel gab es überdurchschnittlich gute Restaurants, welche nacheinander durch probiert wurden. Ein Tagesausflug mit dem Boot zu 4 verschiedenen Inseln krönte unseren Aufenthalt auf Vietnams größter Insel. Gemeinsam 
mit 5 anderen Reisenden gingen wir schnorcheln, schauten uns einsame Strände an und ließen uns das einheimische Essen am Strand schmecken. Trotz der perfekten Umstände, habe ich (Yannick) einige Male meinen routinierten Alltag mit viel Sport/Yoga aus Saigon vermisst. Insgesamt liebe ich Sonne und Meer, aber ohne Kontakt zu anderen Menschen und ein bisschen Bewegung fühlte sich das Liegen am Strand manchmal wie in einem Gefängnis an. Glücklicherweise haben wir am letzten Tag eine super nette Familie aus Kopenhagen kennen gelernt, die mit 2 Kindern (9 und 5 Jahre alt) durch Vietnam reisten. Ein bisschen Ball spielen im Wasser und mit verschiedenen Menschen über das Leben reden, eine der Sachen die die Weltreise für mich sehr spannend machen.

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