Singapur – unsere Lieblings-Stadt in Asien

Wir haben oft gehört, dass Singapur eine Klasse für sich ist. Deshalb waren wir schon sehr gespannt, was uns erwarten wird und hatten dementsprechend auch große Erwartungen. Dank unserer tollen Reisebegleitung Melissa wurden wir zu den schönsten Ecken Singapurs gebracht und dabei keinesfalls enttäuscht. Doch beginnen wir von vorne.Schon beim Einsteigen in das Taxi fiel uns auf, dass wir nicht mehr im „armen“ Teil Südostasiens unterwegs sind. Der Taxifahrer sprach gut Englisch, was sonst eher weniger der Fall war, das Straßennetz ist erstklassig ausgebaut und es lag weit und breit kein Müll. Kein Wunder – denn hier gibt es deftige Strafen, selbst fürs Kaugummi kauen. Unser Hostel hatte es leider nicht so mit der Sauberkeit. Für 40 Dollar die Nacht erwarteten wir wesentlich mehr. Doch wir waren nun eben mal in Singapur – dem Land/Stadtstaat mit der höchsten Millionärsdichte weltweit. So musste man auch mal 17 Dollar für ein Bier hinlegen oder 30 Dollar für Spaghettis. Aber zum Glück gab es auch Food Courts, wo man für relativ wenig Geld gutes Essen bekam.

Nachdem wir im Hostel eincheckten, holte uns Melissa dort ab. Melissa ist eine Freundin aus Mallorca, die jetzt hier in Singapur studiert. Ohne sie hätten wir uns nie kennengelernt und auch deshalb sind wir sehr dankbar, sie in unserem Leben zu haben.

Am ersten Abend schauten wir uns erst die das Hotel „Marina Bay Sands“ und die Lichtershow an der „Bayfront“ an. Anschließend lernten wir ein wenig das Nightlife von Singapur kennen, bevor wir am nächsten Tag zur Sightseeingtour aufbrachen. Prinzipiell ist der zentrale Ausflugspunkt das „Marina Bay Sands“. Von da aus lässt sich vieles zu Fuß erreichen und dank der MRT (U-Bahn) ist man schnell und günstig unterwegs. Erstes Ausflugsziel war „Gardens by the Bay“ - ein 101 Hektar großes Parkgelände. Nach Tripadvisor einer der besten Gärten der Welt, der unglaublich viele Facetten bietet.

Die Hauptattraktion Flower Dome und Cloud Forest kosteten zwar extra 28 Dollar Eintritt, aber dies waren es alle Mal wert. Für Pflanzenliebhaber konnte man im Flower Garden alle möglichen Pflanzen aus verschiedenen Ländern/Kontinenten begutachten und im Cloud Forest wurde ein riesiger Berg umhüllt mit Planzen erschaffen, der nicht nur wegen seines Wasserfalles für ein Indoorgebäude faszinierend war. Am Abend schauten wir uns die Lichtershow bei den „Supertrees“ an. Beleuchtete Bäume, die in der Dunkelheit zum Leben erwecken. Definitiv sehenswert,

Am dritten Tag starteten wir erst einmal wieder mit einer Runde Prison Break (Serie). Nachmittags schauten wir uns Chinatown an. Ein wirklich sehr authentisches und touristenfreundliches Chinatown. Hier gibt es an jeder Ecke Bildschirme, bei denen man die Möglichkeit hat, sich über die Umgebung zu informieren und auch Postkarten mit Wegbeschreibungen ausdrucken zu lassen. Ziemlich cool wie wir finden. Im Anschluss ging es zur höchsten Rooftopbar der Welt. Ein 360°-Blick und einfach die schönste Rooftopbar, die man sich vorstellen kann. Natürlich durfte auch eine Runde „Durak“ nicht fehlen, sodass wir abends bei Melissa mit ein paar Freunden von ihr Karten gespielt haben.

Montag war unser vierter und letzter Tag in Singapur. Hier nutzten wir die Chance auf die angeschüttete Insel „Sentosa“ zu fahren und ein paar der ca. 1000 Attraktionen zu nutzen. Erst eine runde Autorennen, dann in eine virtuelle Achterbahnfahrt und als Highlight zu Madam Tussaud mit anschließendem 4D Marvel Kino. Neben den Attraktionen bietet die Insel auch sehr schöne Strände. In der Beach Bar haben wir den Sonnenuntergang genossen und uns als mittlerweile Vegetarier einen wirklich leckeren Burger geteilt. Da hat sich das Fleischessen mal wieder gelohnt. Bei unserem Pass konnten wir 5 Attraktionen besuchen, eine hatten wir nach dem Abendessen noch offen. Also besuchten wir noch den Tiger Tower, welcher uns einen weiteren 360°-Blick auf Singapur bei Nacht verschaffte.

Damit verabschiedeten wir uns abends von unserer Freundin Melissa und packten wieder unsere Backpacks. Dienstagmorgen ging es relativ früh zum Flughafen, da wir hier durch den Priority Pass wieder Zugang zu einer Vielzahl an Lounges hatten. Nachdem wir super in der ersten Lounge gefrühstückt hatten, registrierten wir eine zeitliche Verschiebung unseres Fluges um knapp 2 Stunden nach hinten. Gar kein Problem für uns. Chillen wir eben noch in ein paar weiteren Lounges in dem offiziell schönsten Flughafen der Welt :). Um 17 Uhr endete dann unsere Zeit in Singapur und wir saßen mal wieder im Flieger nach Bali...

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