Großstadt-Hopping Australien

Nachdem wir unseren Camper in Brisbane abgegeben hatten, entspannten wir zunächst vier weitere Tage in Brisbane. Wir hatten uns ein nettes Airbnb ausgesucht, mit super Anbindung zur Innenstadt. Da das Wetter anfangs nicht so schön war, waren wir gar nicht böse drum, die ersten Tage nur zu relaxen und mal nicht von A nach B zu fahren. Für alle Zuhause gebliebenen klingt es vermutlich blöd, aber das Reisen kann manchmal verdammt anstrengend sein. 😀 Nicht nur das man sich ständig an neue Orte gewöhnen muss, man muss auch immer bis Übermorgen denken, denn man möchte ja immer eine schöne und preiswerte Unterkunft haben. Da kann es schon mal vorkommen, das vor lauter Planung auch mal das Hostel für den falschen Monat gebucht wird (ist uns erst jetzt passiert – ups). Zurück zu den Städten Australiens und der schönen Seite des Reisens. In Brisbane hat uns besonders die Southbank gefallen. Hochhäuser, schöner Fluss, Grünanlage, schöne Restaurants und eine kostenlose Lagune zum Baden, mehr kann eine Stadt eigentlich nicht bieten. Wir waren an einem Sonntag dort, wo sogar ein kostenloses und sehr entspanntes Konzert in dieser gigantischen Grünanlage direkt am Wasser stattfand – einfach genial. Mit diesen tollen Erfahrungen, wie schön eine Großstadt sein kann, flogen wir nach Melbourne. Melbourne soll die lebenswerteste Stadt der Welt sein und dementsprechend hatten haben wir nochmal eine Steigerung zu Brisbane erwartet. Und schon bei der Ankunft wurden wir nicht enttäuscht. Super gut ausgebautes Verkehrsnetz mit kostenloser Straßenbahn in der City, wunderschöne Skyline, tolle Architektur, schneller Zugang zum Meer und zig Grünanlagen machen die Stadt zum Favoriten unserer bisherigen Reise. Vielleicht ist sie nicht so beeindruckend wie Singapur, dafür könnten wir uns aber tatsächlich vorstellen hier zu leben. Aber wir können euch beruhigen. Wir würden nie nach Australien ziehen. Dafür ist dieser Kontinent viel zu weit weg von zu Hause. Unsere Reise ging dann weiter nach Sydney und zwar wieder mit einem Campervan. Wie das? Da Australien einfach absolut teuer ist, wollten wir günstig von der einen zur nächsten Stadt gelangen. Dazu fanden wir Transfercar. Hier muss man ein Auto bzw. Campervan von A nach B fahren. Somit mussten wir nur die Spritkosten zahlen und hatten zudem noch zwei kostenlose Nächte. In Sydney angekommen, hieß es erst mal ab ins Hostel. Leider sind die Hostels in Australien nicht so komfortabel wie in Asien. Doppelstockbetten und bis zu 10 Leute in einem Raum sind hier keine Seltenheit. Dafür waren wir umso begeisterter von Sydney. Die Oper endlich mal live zu sehen, war einfach der Hammer. Fast schon surreal. Auch war uns nicht bewusst, dass Sydney so viele schöne Strände besitzt. Am zweiten Tag unseres Sydney-Trips sind wir den Bondi to Coogee Beachwalk gegangen und waren zum ersten Mal so richtig von den Stränden Australiens begeistert. Als Tip nebenbei: Wer einen Roadtrip durch Australien plant und schöne Städte und Strände sehen möchte, sollte die Strecke von Adelaide nach Brisbane fahren. Denn der Teil von Queensland hat uns persönlich leider nicht umgehauen. Weiteres Highlight unseres Sydneys-Aufenthalts war der Besuch des Open-Air-Kinos mit Blick auf die Skyline und Oper. Gänsehaut pur. Die letzten beiden Tage verbrachten wir, in einem tollen Hotel mit Blick auf die Oper und der Harbour Bridge und ließen die letzten Tage in Australien ruhig ausklingen.

Am Mittwoch (14.02.) geht es dann nun nach Neuseeland. Dort wohnen wir die erste Woche bei einer neuseeländischen Familie. Im Gegenzug unterstützten wir sie bei der Kinderbetreuung sowie im Garten und Haushalt. Wir sind gespannt, was uns erwarten wird.

Liebe Grüße aus Sydney wünschen Euch die Weltreisejaeger

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