Mexiko – auch dich besuchen wir wieder

Entführungen, Bombenangriffe und Diebstähle. Googelt man Mexiko und dessen Sicherheit dann klingt dies nicht nach einem paradiesischen Urlaubsziel. Fragt man die Amerikaner oder Kanadier so sollte man das Land lieber meiden. Und so ließen wir uns vor unsere Anreise auch gut verrückt machen, ob Mexiko tatsächlich die richtige Wahl für unser nächstes Ziel sei. Doch nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird und siehe da – wir fühlten uns sicher und pudelwohl. Im Urlaubsort „Playa del Carmen“ hatten wir ein nettes Appartement mit Rooftop-Pool. Playa del Carmen ist im Übrigen viel schöner als Cancun, denn hier gibt es die 5th Avenue. Hier findet ihr tolle Läden zum Shoppen sowie unzählige Bars und Restaurants. Völlig überrascht waren wir von den Cenoten in Mexiko. Eine Cenote ist ein Kalksteinloch, das durch den Einsturz einer Höhlendecke entstanden und mit Süßwasser gefüllt ist. In Mexiko gibt es über 1000 Cenoten. Als erstes waren wir in der Cenote „Azul“. Wir waren völlig begeistert vom glasklaren und türkisenen Wasser, welches angenehm frisch zum Baden ist.  Außerdem sind die Cenoten auch sehr bekannt zum Tauchen. Viele Urlauber reisen extra aufgrund dieses Erlebnisses nach Mexiko. Für Teny war dies allerdings eine große Herausforderung. Die Vorstellung in Höhlen zu tauchen und dabei sowohl auf Tageslicht als auch auf die Möglichkeit aufzutauchen verzichten zu müssen, sorgten für einen gehörigen Adrenalinschub. Nachdem wir lange überlegten, entschieden wir uns dann doch für einen Cenoten-Tauchgang in der „Dos Ojos“. Und für unseren Mut wurden wir auch letztendlich belohnt. Die „Architektur“ unter Wasser bzw. die Formationen in den Höhlen waren einzigartig. Dank Taschenlampen konnte man extrem weit schauen und man hatte zum Glück nie ein beengendes Gefühl. Wir waren am Ende des Tages sehr froh, dass wir zwei Tauchgänge in einer Cenote gemacht haben und waren natürlich auch super stolz auf uns. Nichtsdestotrotz würden wir jedoch immer einen Meerestauchgang bevorzugen, denn in Cenoten gibt es keine Lebewesen. So war „Fischeschauen“ Fehlanzeige. Selbstverständlich muss man bei einem Besuch in Mexiko auch in die Kultur der Mayas hineinschnuppern. Wir sind dafür nach Tulum gefahren, um uns die Maya Ruinen anzusehen. Mit Fahrrädern erkundeten wir die Umgebung und fanden dabei schöne Strände in Tulum. Ein weiteres Highlight in Mexiko war unsere Bootsfahrt mit einer Yacht. Per Zufall haben wir Deutsche beim Volleyball kennengelernt, die uns spontan auf ihre Yacht einluden. Selbstverständlich mussten wir auch einige Euros dazu steuern. Aber im Vergleich zu lokalen Anbietern haben wir einen guten Deal gemacht. So fuhren wir mit guter Musik und einigen Tequilas an Bord von Cancun zur Insel „Isla Mujeres“. Eigentlich dachten wir, wir haben die tollsten Strände und die schönsten Farben des Meeres gesehen, aber nach 8 Monaten kann man tatsächlich noch überrascht werden. Das Wasser vor Isla Mujeres war unbeschreiblich flach, klar und türkisblau. Also parkten wir unsere Yacht direkt vor dem Strand und genossen den Ausblick. Am späten Nachmittag fuhren wir wieder Richtung Cancun, sprangen noch einmal ins türkisblaue Wasser und verabschiedeten uns von unseren mexikanischen Freunden, die ebenfalls mit auf der Yacht waren. Insgesamt hat uns Mexiko super gut gefallen. Wir werden definitiv wiederkommen und uns Holobox sowie Cozumel ansehen. Bei uns geht es aber erstmal mit Kolumbien weiter.

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